Tuesday, 26 November 2013

Zeit der Egon Krenze - wie aus friedlicher revolution wende wird



ist gevatter abgesaegt
smartie auf der matte steht
ist vernetzt und up 2 date
eilt adrett und nicht zu spaet

smart das phone und flach der schirm
grosser space und grosses hirn
doch du schlauer neunmalklug
was, wenn leben doch betrug?



was, wenn auf dem peak der macht
meise sich ins faeustchen lacht?
denn wo waxtum welt zu fressen
drohend sich bemueht
regt sich - auch wenn s fast vergessen
kindliches vertraeumt gemuet





falls abhanden kam dir das,
schau! die welt, sie ist ganz nass!
jetzt tuts regnen wie im apple
new york, new york, 3.0 statt pappel

hartz - schon 4 und abgebrannt
war das damals auch bekannt/
bevor nun kommt die sinnenflut
bist du besser auf der hut

http://flic.kr/p/5cWgxJ

daemme baun macht keinen sinn
wurm has entered, ist schon drin
camel: nix geht --> nadeloehr
angeln boese, sagt der stoer



einzig lieben kann das leben
wer auch andren was gegeben
von der liebe seines nests
weihnacht kommt der test der tests

tust du lieben deine gans?
deine fische, deine herden?
voelker sinds, wie alle hier
tust du achten all das leben?
statt zu schlachten, dich, das tier???




Thursday, 21 November 2013

Gerad begonnen, bald zerronen - Zeit der Krenze, bald kommt Lenze


x-mass, darauf ist der blick zu richten
mass individualisation and freedom for each and everyone
auszug aus dem joch und bann
all der taeuschung, illusionen, gier und zorn
sind zu verschroben


wo der wurm am wuelen ist
und der mensch mit list und zwist
sucht zu planen, reparieren
kann man den verstand verlieren


das war das vorwort, jetzt faengst erst richtig an
festhalten ...

ist gevatter abgesaegt
smartie auf der matte steht
ist vernetzt und up 2 date
eilt adrett und nicht zu spaet



smart das phone und flach der schirm
grosser space und grosses hirn
doch du schlauer neunmalklug
was, wenn leben noch betrug?

was, wenn auf dem peak der macht
meise sich ins faeustchen lacht
denn wo wachstum welt zu fressen
drohnend sich bemueht
regt sich - auch wenn fast vergessen -
kindliches vertraeumt gemuet



in der eignen schoenen welt
stueck um stueck fassade faellt
wenn die wahrheit kommt ans licht
hoerst du besser kindsgeschicht

denn es ist zu dir gekommen
deine sphaeren, deine wonnen
auszugleichen, wo zeronnen
andrer menschen lebenstraum
weil die firma hat genommen
deren wald und feld und zaun



gemuet, ja, groesser als dein streben
es ist aus einer andren welt
jetzt, wo wege sich bald trennen
parallel von welt zu welt

geht der austausch wellenschnell
augenblicklich jenseits fuehlend
kommt was neues aus dem quell
allen lebens, allen liebens, das was
wirklich gluecklich macht
kannst nicht fassen, kannst nur fuehlen
und dein kind im traume lacht



deine traeume, grosser kluger
wenn sie nicht im einklang sind
mit des weltbaus neuem ruder
sie schon lang begraben sind

sackgass nenn es, tumorwalze
canceroes, am keim erstickend
weil das neue kommt aus sphaeren
die so lieblich, so erquickend
kurz: so hoch erhaben sind



dass gewissen kalt tendenzen
ausgesiebt schon worden sind
derweil noch kannst sie lesen, glauben
doch sie haben gegenwind

hyperspace wirft schatten
erdenrund nur einer ist
doch bald zeigt sich wahrhaft lieblich
eine erde, die doch schon ist


... zeit ist aus den fugen, haar haar
doch wenn zeit nur reflektion
dann muss sie aus den fugen sein ...


... es war was faul in daenemark
doch nun ists faul im land des smart
wo zahlen sich an zahlen reihen
tut im stillen schon gedeihen
was nicht denkbar, planbar ist
goetter pfluegen menschen mist ...

denn die zeit, die du tust merken
wie nen faden aufgerollt
tut ne fee am rad bewerken
dass der troll sich trollt und trollt



hin, wo jeder sich kann finden
dort, wo jeder gluecklich ist
an dem ort, wo sich kann finden
mensch macht gluecklich
liegt der sinn




Die Akimuden - Buch von Viktor Jerofejew in dt. Übersetzung (Beate Rausch)

ist strand noch schoen, wenn hotelburgen und edel spas auch letzte einheimische verdraengt haben?


entstanden ist dieser Artikel unter dem Eindruck der Life-Buchvorstellung des Buchs "Die Akimuden" von Viktor Jerofejew

Zitat aus dem Buch

... Pension?
Das ist der wirre Blick durch die Vergroesserungsglaeser einer Brille,
das ist die vergebliche Suche nach der eigenen mickrigen Bedeutung.
Irgendwo hinterm Horizont tanzen Vollblutpensionaere amerikanischen Kalibers miteinander
Krakowjak oder fliegen mit Touristengruppen in der Welt herum, Glueckskinder
des Aufschubs, bei uns aber triumphiert wie immer die ungeschminkte Wahrheit...

das sind ergreifende Saetze, nicht weil sie kunstvoll waeren,
sondern weil sie zeigen, was unsere Gesellschaft war (insbesondere die deutsche):
keine Hochkultur

"Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese sogenannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstieges entgegengehen? Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren."

Alexander von Humboldt (1769-1859)
Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde



dieses buch fuer alle, die nix am hut haben mit sorgen und torschlusspanik der chaoten

http://www.veg-up.de/

und was im Buch noch nicht steht; was man aber sieht,
wenn man aufmerksam und von verdunkelung befreit den blick auf zukunft richtet:

Hochkultur ist im Entstehen/Werden, weltweit,
und zwar kommt sie durch diejenigen, die die Goetter in ihrer Verzweiflung
gesandt haben, um auf Erden (endlich!) einmal etwas Schoenes hinzukriegen

leider noch von generation torschlusspanik plattgemacht und auf "quadratisch, praktisch, gut" getrimmt ... aber nicht mehr lange, seit schon mal ganz bange, was da aufzubrechen droht,
ist die liebe, ist nicht tod ...

weiteres Zitat von Jerofejew:

Das ist das prämortale Experiment, vor dem die jungen Generationen,
die zum gleichen Schicksal verdammt sind, erschauern.
Aber der Kuenstler lebt von Kindheit an inmitten auf dem Friedhof,
unter den alten Linden von Wagankowo. Er steht mit den Toten auf gutem Fuss.

wie wahr, wie wahr
vor allem, wenn man S. 198 hinzuzieht (vorsicht satire, nicht das video, sondern die zeile oben, ende der anmerkung fuer alle des Deutschen Maechtigen, aber (noch) nicht Lebenden):



hier Zitat von Seite 198:

... nachdem das Kaninchen gegessen worden war ...

jetzt wissen wir, wo der hund begragen liegt,
im magen des essers, er wurde auch gleich umbenannt,
um nicht nur fuer aussereuropaeische verhaeltnisse zu passen,
sondern insbesondere fuer deutsch: schweinehund
er liegt begraben im magen

der Unterschied zwischen Deutschland und Russland liegt hier:

Waehrend man in D sich der Illusion hingibt, man lebe in einer Hochkultur,
sieht man in Russland die Wahrheit, dass man in keiner lebt.

Dass beide einer grossen Taeuschung anheimgefallen sind, davon reden die Toten und fast schon Toten:

Lenin auf dem Sterbebett: (sinngemaess: Haetten wir 10 solche Maenner gehabt wie Franziskus von Assisi, waere die Sache (revolution) nicht so danebengegangen wie es nun mal war)

nur warum macht sich keiner einen kopf, was an Franziskus von Assisi dran war?

sprach er nicht mit tieren?
ernaehrte er sich nicht vollstaendig von pflanzen?
war er nicht - ebenso wie albert schweitzer, leo tolstoi - einer jener maenner,
die wirklich in einklang mit der schoepfung lebten?



Karl Marx hatte auch was nicht 100% vorgemacht:

 "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert,
es kommt aber darauf an sie zu veraendern."

toll, wir sehen jetzt, was es bringt, im aeusseren das zu aendern, was im innern zu veraendern waere

es sollte heissen: "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert,
es kommt aber darauf an SICH zu veraendern."


das ist sinn von nosce te ipsum
sonst bleibt man am schaum der tage haengen



mehr zitate aus dem Buch von Viktor Jerofejew

... je mehr ihr euch auf der arbeit zerreisst,
je glaenzender eure karriere,
desto schrecklicher ist das gespenst des ruhestands,
die schlinge der pension ...

wie genau trifft das den zustand einer generation in torschlusspanik
manchmal frag ich mich, wollen die wirklich den tod so erleben, 
wie sie lebten? ... als sprung ins kalte wasser ...
... nicht als kroenung des lebens, sondern als droenung des sterbens ...?



zum glueck sind die goetter schon unter uns,
zum glueck zeigen sie sich nur denen, die bereit sind
und alle anderen moegen business as usual machen
wenn sie gluecklich (scheinbar gluecklich) sind damit ...

... aber ...
... aber ...



warum zum teufel
auf kosten ihrer eigenen kinder???

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